Ferdinand Vogel – ein Neonazi im Bezirksvorstand der AfD Treptow-Köpenick

Ende November 2021 wurde der ultra-rechte Ferdinand Vogel als Beisitzer in der Vorstand der Treptow-Köpenicker AfD gewählt. Damit zeigt die Treptow-Köpenicker AfD einmal mehr, wie rassistisch und menschenverachtend sie sich ausrichtet.

Vogel ist zudem seit Sommer 2020 Schatzmeister im Vorstand der “Jungen Alternativen Berlin”, die Jugendorganisation der AfD.

Bereits in den Vorjahren war er im Vorstand der JA, der mittlerweile ganz in den Händen des burschenschaftlichen Flügels liegt, zu dem auch Vogel gehört.

Außerdem publiziert Vogel als “The Young German” über Facebook, Instagram und Twitter rassistische, sexistische und andere diskriminierende Inhalte und macht Werbung für andere rechte Medien und Veranstaltungen. Die Posts sind eine Mischung aus rechter Propaganda, Erfahrungen, in der er sich und andere “echte Deutsche” in eine Opferrolle bringt und abwertenden Kommentaren gegenüber Leuten, die nicht in sein rechtes Weltbild passen.

Vogel lebt in Spindlersfeld, Treptow-Köpenick.Seine Adresse ist bekannt.

Weitere Infos zu Vogel finden Sie hier: https://keinraumderafd.info/2019/07/20/das-ende-der-freundlichen-und-sympathischen-gesichter/#more-601

5. Juni 2021: LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Alt-Treptow

In der Nacht standen mehrere queere Menschen an der Bushaltestelle am S-Bhf. Treptower Park. Als der Bus eintraf, stieg eine Gruppe junger Männer aus, die die Betroffenen sofort mehrfach als „Schwuchteln“ beleidigen. Die Betroffenen forderten daraufhin die Täter auf, dies zu unterlassen. Anschließend kamen drei der Täter zurück zum Bus, in den die Betroffenen bereits eingestiegen waren. Ein Täter bespuckte eine Person, ein anderer deutete mehrfach Tritte an, sodass die Bustür sich nicht schloss. Nochmals forderten die Betroffenen die jungen Männer zum Gehen auf, woraufhin ein Täter einer betroffenen Person mit der Faust ins Gesicht schlug, sodass diese verletzt wurde.

11. April 2021: Rassistischer Angriff in Alt-Treptow

In der Nacht wurde ein Mann am S-Bhf. Treptower Park zunächst von zwei jungen Männern zur Herausgabe seines Geldes aufgefordert. Als er dem nicht nachkam, traten die beiden Täter auf ihn ein bis er zu Boden ging. Nun kamen zwei weitere junge Männer dazu und schlugen ebenfalls auf den am Boden liegend Betroffenen ein. Dabei beleidigten sie ihn immer wieder rassistisch. Um sich den Tritten und Schlägen zu entziehen, ließ sich der Betroffene ins Gleisbett fallen. Die Täter schlugen jedoch weiter auf den Mann ein und hinderten ihn am Verlassen des Gleisbettes. Es wurde Anzeige erstattet.

2. August 2020: Rassistischer Angriff in Niederschöneweide

In der Oberspreestr. wurde ein Mann von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und zu Boden gestoßen. Der Betroffene flüchtete und ließ sein Fahrrad zurück. Nachdem er die Polizei gerufen hatte, kehrte er zum Tatort zurück. Sein Fahrrad war gestohlen. Als die Polizei den Täter stellte, hatte dieser das Fahrrad und erklärte, dass er davon ausgegangen war, dass dieses gestohlen wäre.

21. Mai 2020: Rassistischer Angriff in Alt-Treptow

Am Abend sind ein Mann und eine Frau auf der Insel der Jugend ins Wasser gestürzt. Kurz darauf kamen zwei Männer dazu und beschimpften den Mann rassistisch, schlugen ihm gegen den Kopf und drückten ihn unter Wasser. Durch die lauten Schreie der Frau wurden Passant*innen aufmerksam und kamen zur Hilfe.

17. Mai 2020: Rassistischer Angriff in Altglienicke

Auf einem Kinderspielplatz in der Ortolfstr. beleidigte eine Frau einen Mann rassistisch. Als der Mann dem widersprach, holte der Partner der Frau aus dem Auto eine Waffe mit der er den Betroffenen bedrohte. Währenddessen schlug die Frau dem Betroffenen ins Gesicht. Später stellte sich heraus, dass es sich um keine echte Waffe handelte.